Wie alles begann
Vom vergessenen Licht zur intelligenten Haussteuerung

 

Die Geschichte von Technik-Sundmacher begann nicht mit einer Photovoltaikanlage, einem Batteriespeicher oder einem Smart Home.

Sie begann mit einem ganz alltäglichen Problem. Meine Frau vergaß regelmäßig, das Licht auszuschalten.

Anstatt mich darüber zu ärgern, suchte ich nach einer technischen Lösung. Die Idee war einfach:

Wenn wir das Haus verlassen, sollen automatisch alle Lichter ausgeschaltet werden.

 

Also installierte ich eine Einbruchmeldeanlage. Neben dem Sicherheitsgewinn hatte sie einen praktischen Nebeneffekt.

Beim Scharfschalten der Anlage wurden automatisch sämtliche Lichter ausgeschaltet. Das funktionierte viele Jahre zuverlässig.

 

Wenn sich das Leben ändert, muss sich die Technik anpassen

 

Als unsere Kinder größer wurden und einen eigenen Zugang zum Haus erhielten, änderte sich die Situation.

Die Alarmanlage wurde nun deutlich seltener scharf geschaltet, da die Kinder jederzeit ins Haus kommen konnten.

Damit funktionierte auch die automatische Lichtabschaltung nicht mehr wie ursprünglich gedacht.

 

Also entstand die nächste Idee:

 

Wenn das Haus erkennen kann, ob sich Menschen in einem Raum befinden, warum sollte überhaupt noch jemand einen Lichtschalter benötigen?

 

Die Geburt der Präsenzsteuerung

 

Nach und nach wurden Präsenzmelder in verschiedenen Räumen installiert. Zunächst übernahmen sie lediglich die Steuerung der Beleuchtung.

Schnell zeigte sich jedoch, dass die gewonnenen Informationen viel mehr Möglichkeiten bieten. Heute werden die Präsenzdaten genutzt für:

 

automatische Lichtsteuerung

bedarfsgerechte Temperaturregelung

Heizungsoptimierung

Komfortfunktionen

Energiesparfunktionen

Unterstützung der Warmwasserbereitung

 

Gleichzeitig übernehmen dieselben Präsenzmelder bei aktivierter Alarmanlage auch die Funktion der Bewegungsüberwachung.

Ein Sensor erfüllt damit mehrere Aufgaben gleichzeitig. Mehrfachnutzung statt Insellösungen

 

Mit der Zeit entstand ein Grundsatz, der bis heute gilt:

 

Eine technische Lösung sollte möglichst mehrere Aufgaben erfüllen.

Ein gutes Beispiel sind die Fensterkontakte. Ursprünglich wurden sie für die Einbruchmeldeanlage installiert.

 

Heute übernehmen sie zusätzlich weitere Aufgaben:

Überwachung geöffneter Fenster

Unterstützung der Alarmanlage

automatische Temperaturabsenkung bei geöffneten Fenstern

Optimierung der Heizungsregelung

 

Dadurch arbeiten Sicherheit, Komfort und Energieeffizienz gemeinsam statt getrennt voneinander.

 

Der Einstieg in die eigene Energieerzeugung

 

Mit steigenden Strompreisen rückte das Thema Energieverbrauch immer stärker in den Fokus.

Um erste Erfahrungen mit eigener Stromerzeugung zu sammeln, installierte ich mein erstes Balkonkraftwerk.

Die Ergebnisse waren überraschend. Zum ersten Mal konnte ein Teil des Strombedarfs direkt selbst erzeugt werden.

Doch mit jeder Auswertung der Verbrauchsdaten wurde deutlicher, dass noch erheblich mehr Potenzial vorhanden war.

 

Der erste Batteriespeicher

 

Etwa ein Jahr später folgte der nächste große Schritt.

Ein einphasiger Hybridwechselrichter mit acht Solarmodulen und einem 10-kWh-Batteriespeicher wurde installiert.

 

Das Ziel war klar:

Die dauerhaft laufenden Verbraucher des Hauses sowie die Beleuchtung möglichst vollständig mit selbst erzeugter Energie zu versorgen.

Zum ersten Mal konnte Energie nicht nur erzeugt, sondern auch gespeichert und gezielt genutzt werden. Damit begann die aktive Optimierung des Eigenverbrauchs. Aus Einzelmaßnahmen wird ein Gesamtsystem

 

Mit jeder Erweiterung wurde deutlicher:

 

Die größten Einsparungen entstehen nicht durch einzelne Geräte, sondern durch das Zusammenspiel aller Systeme.

Aus einzelnen Automatisierungen entwickelte sich nach und nach ein umfassendes Energiemanagementsystem.

Heute arbeiten zahlreiche Komponenten zusammen:

 

Photovoltaikanlagen

Batteriespeicher

Heizungssteuerung

Warmwasserbereitung

Präsenzsteuerung

Wetterdaten

Verbrauchsüberwachung

Smart Home

Automatisierungen

 

Das Ziel war dabei nie möglichst viel Technik. Das Ziel war immer, Energie intelligenter zu nutzen.

 

Die Optimierung der Heizung 

 

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Heizungsanlage.

Über mehrere Jahre wurden Temperaturen, Laufzeiten, Außentemperaturen, Heizverhalten und Nutzungsgewohnheiten analysiert.

Präsenzdaten, Fensterkontakte und Wetterinformationen flossen zunehmend in die Regelung ein.

Dadurch konnte die Heizung deutlich bedarfsgerechter arbeiten.

 

Das Ergebnis:

 

Eine Reduzierung des Gasverbrauchs von etwa 30 bis 40 Prozent gegenüber dem ursprünglichen Zustand.

Und das ohne den Austausch der Heizungsanlage. Die größten Einsparungen wurden durch Analyse, Optimierung und intelligente Steuerung erzielt.

 

Der Ausbau zum dreiphasigen Energiesystem

 

Mit den gewonnenen Erfahrungen wuchsen auch die Anforderungen.

Der ursprüngliche Aufbau wurde durch ein leistungsfähigeres System ersetzt.

Heute arbeitet das Haus mit einem dreiphasigen Hybridwechselrichter im Inselbetrieb und rund 20 kWh Batteriespeicher.

Zusätzliche Solarmodule erweiterten die Eigenstromerzeugung erheblich.

Dadurch konnte der Eigenverbrauch gesteigert und der Netzbezug weiter reduziert werden.

 

Die Entstehung der Nachteinspeisung

 

Bei einem späteren Ausbau blieben vier Solarmodule übrig. Anstatt diese einzulagern, entstand daraus eine neue Idee.

Die Module wurden genutzt, um ein separates System für die Nachteinspeisung aufzubauen.

Tagsüber wird Energie gespeichert und in den Abend- und Nachtstunden wieder zur Versorgung des Hauses genutzt. Dies sorgte nicht nur für einen reduzierten Grundverbrauch des Hauses sondern trägt auch zur Schonung des Solarspeichers bei.

Aus einigen übrig gebliebenen Modulen entstand so ein weiterer Baustein zur Reduzierung des Netzbezugs.

 

Die Solarterrasse

 

Auch die Terrassenüberdachung blieb nicht ungenutzt. Durch die Integration weiterer lichtdurchlässige Solarmodule entstand eine Solarterrasse, die nicht nur Schutz vor Witterung bietet, sondern gleichzeitig Strom erzeugt.

Vorhandene Flächen werden dadurch mehrfach genutzt und leisten einen weiteren Beitrag zur Eigenversorgung.

 

Messen statt Vermuten

 

Mit jeder Erweiterung wurde eines immer deutlicher:

Viele Entscheidungen werden auf Basis von Vermutungen getroffen. Die tatsächlichen Einsparpotenziale werden jedoch erst sichtbar, wenn Daten erfasst und ausgewertet werden.

Deshalb werden heute zahlreiche Werte kontinuierlich überwacht und analysiert:

 

Stromverbrauch

PV-Erträge

Batterienutzung

Netzbezug

Raumtemperaturen

Luftfeuchtigkeit

Heizungsverhalten

Energieflüsse

 

Diese Daten bilden die Grundlage jeder Optimierung.

 

Das Haus als Praxisprojekt

 

Über die Jahre entwickelte sich das Haus zu einer Praxis- und Testumgebung für Energieeffizienz, Smart Home und Gebäudetechnik.

Neue Ideen werden zunächst analysiert, getestet und bewertet, bevor sie dauerhaft umgesetzt werden.

Viele der Erfahrungen stammen nicht aus Prospekten oder Werbeaussagen, sondern aus dem täglichen Betrieb eines realen Wohnhauses.

 

Dabei steht immer die gleiche Frage im Mittelpunkt:

 

Wie lässt sich mit vorhandener Technik mehr Komfort, mehr Transparenz und ein geringerer Energieverbrauch erreichen?

 

Warum Technik-Sundmacher entstanden ist

 

Im Laufe der Jahre wurde immer deutlicher, dass viele Hausbesitzer vor denselben Herausforderungen stehen:

steigende Energiekosten

komplexe Technik

Unsicherheit bei Investitionen

fehlende Transparenz über Verbräuche

ungenutzte Einsparpotenziale

 

Genau hier setzt Technik-Sundmacher an.

 

Mein Ziel ist es, Menschen dabei zu unterstützen, ihre Energieflüsse zu verstehen, Einsparpotenziale sichtbar zu machen und technische Lösungen nachvollziehbar zu bewerten.

 

Denn jede erfolgreiche Optimierung beginnt mit dem gleichen ersten Schritt:

 

Verstehen, was tatsächlich passiert.